Rad-Sport-Verein Unna 1968 e.V.

TITELTRIUMPH BEI DM


Die Deutsche Meisterschaft im Teamzeitfahren in Genthin wurde zu einem Triumpf für den RSV Unna. Der Tag begann mit dem Paarzeitfahren der weiblichen U15. Nach den Ergebnissen der Etappenrennen in Hamburg und Berlin ging das RSV Duo Josefine Wendel und Nuria Müller als Favorit an den Start. Nuria Müller riss aber direkt nach dem Start der Schaltzug. So konnte sie nur einen Gang fahren und war dadurch natürlich extrem eingeschränkt. Trotzdem gelang dem Duo der Sieg und damit der erhoffte Meistertitel. Das Paar aus Thüringen fuhr allerdings eine auf die hundertstel Sekunde gleiche Zeit, sodass die Jury entschied, dass beide Teams gleichberechtigt den Meistertitel tragen dürfen. Auf dem Siegerpodest ertönte erstmals für  die beiden Unnaer Mädchen die Deutsche Nationalhymne und in der Betreuerreihe kullerten da doch einige Freudentränchen. Auf dem siebten Platz kam das zweite RSV Duo Helene und Mathilda Schulze-Hesselmann ins Ziel und wurde für den Erfolg auch entsprechend gefeiert. Gar nicht mehr aus dem Feiern heraus kam das Landes-/NRW-Betreuerteam, als im Vierer-Teamzeitfahren der U15 nach der Hälfte der Distanz das NRW-Quartett um Oskar Schulze-Hesselmann klar auf Platz eins lag und diesen Vorsprung auch bis ins Ziel verteidigte. Strahlend und von Glückwünschen überhäuft stand Oskar dann auf dem Siegerpodest und durfte auch erstmals die Nationalhymne für sich genießen, ein tiefgehender Augenblick in seiner noch jungen Sportkarriere. Im weiblichen U17 Paarzeitfahren kam Marie Wember mit ihrer Partnerin Meike Stein aus Castrop-Rauxel auf Platz zwölf ins Ziel. Alice Berthold belegte im U19 Einzelzeitfahren Rang 24. Im NRW Vierer der U17 Männer erkämpften der U15 Meister des Vorjahres, Jonathan Müller und sein Vereinsgefährte Jonah Thielemeier den achten Platz unter den Ländermannschaften.

Zum Abschluss des Tages stand dann die Deutsche Meisterschaft der Männer im Teamzeitfahren über 50 km auf dem Programm. Das NRW-Leistungszentrums-Team mit  Justin Wolf galt eigentlich als Außenseiter. Nach einem Viertel  der Distanz hatte die NRW-Mannschaft mit ihrer Lokomotive Justin Wolf bereits einen Vorsprung herausgefahren, der bis zum Ziel noch ausgebaut  wurde. Und wieder einmal ertönte für den Ex-Europameister im Mix-Teamzeitfahren die Nationalhymne  auf dem Siegerpodest. Justin wurde damit Nachfolger von Jon Knolle als Team DM und könnte auch sein Nachfolger als Bundesligasieger werden. Derzeit liegt er auf Platz zwei der Rangliste. Nach den Erfolgsjahren mit  Charlotte Becker und Lucas Liß oder mit Tatjana Paller und Franziska Koch hat der erfolgsverwöhnte RSV nun wieder mehrere DM-Titelträger in seinen Reihen. Im Schatten der DM-Erfolge holten beim  Renntag  in Telgte Tom Wendel in der U17 Platz 3 und Luisa Schmitt-Rodermund bei den Frauen Rang 11 und bei den Senioren Sven Harter  4., Paul Sicking 7., Carsten Göthel 15. und Björn Holzapfel 22.                

Foto: Nuria Müller (links) und Josefine Wendel

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