
Josefine Wendel gewinnt ersten GC-Bahn-Nachwuchscup – Weitere Erfolge auch in Wuppertal, Bocholt und in der Juniorinnen-Bundesliga für den RSV Unna
Unna.
Nach den
großartigen Erfolgen bei den Deutschen Meisterschaften auf der Bahn in Büttgen
mit mehreren Goldmedaillen und zwei Deutschen Rekorden durch den RSV Unna ging
es die Woche danach für die drei Jugendfahrerinnen Mathilde Adden, Nuria Müller
und Josefine Wendel weiter nach Öschelbronn zum ersten von drei
German-Cycling-Nachwuchscup-Wochenenden in diesem Jahr. Bei insgesamt acht
Wettkämpfen an zwei Tagen mussten Punkte für die Rangliste gesammelt werden.
Wendel fuhr insgesamt sieben Siege und einen zweiten Platz ein und darf nun das
rosafarbene Trikot der Führenden tragen. Adden und Müller konnten sich auch
zumeist in den Top Ten platzieren. Am letzten Wochenende nahmen Lara Fuchs und
Marie Wember an den Bundesligarennen und -kriterien in Offenbach und Gießen
teil. Am ersten Tag stand das Kriterium in Gießen auf dem Programm. Fuchs hat
hier super gekämpft und ist stark gefahren. So konnte sie viele
Juniorinnenfahrerinnen hinter sich lassen. Nicht so viel Glück hatte Wember. In
den Vorläufen konnte sie bereits die gemeinsam gestarteten Elitefahrerinnen
ärgern und Punkte ergattern, die sie ins Finale beförderten. Hier hatte sie den
zweiten Platz bereits so gut wie sicher, als sie in einer scharfen Kurve schwer
stürzte. Sie musste auf der Rennstrecke vom Rennarzt behandelt werden und das
Rennen wurde unterbrochen. Nach der Fahrt mit dem RTW ins nächste Krankenhaus
durfte sie es nach langer Untersuchung und einer genähten Narbe im Gesicht
wieder verlassen. Trotz Wunde im Gesicht und Prellungen startete sie auch am
nächsten Tag mit Fuchs. Hier erreichte sie dann im großen Finale den vierten
Platz in der U19w. In Wuppertal beim Uni-Rennen standen die Brüder Tom und Paul
Wendel am Start. Paul Wendel zeigte hier in der U17-Jugendklasse Moral und
kämpfte sich jede Runde nach dem Anstieg wieder an die Spitzengruppe ran. Im
Zielsprint rechnete dann keiner mit ihm und er sprintete am Zielanstieg mit
Tempo aus der Abfahrt noch bis auf den zweiten Platz vor. Sein großer Bruder
Tom in der Männer Elite musste den Kurs insgesamt 35-mal fahren mit fast 1500
Höhenmetern. Der Spitzengruppe konnte er nicht folgen, aber im Zielsprint der
Verfolger verpasste er nur knapp die Top Ten mit Platz 11. Luis Schröder ging
in Bocholt beim Altstadtrennen an den Start. In der U15 erreichte er hier den
dritten Rang in einem spannenden Zielsprint.
